Herzhaftes, vegetarisch

Paprikasauce aus gerösteten Paprika

Gestern gab es mal wieder Nudeln, allerdings nicht mit schnöder Tomaten-, sondern einfallsreicher Paprikasauce. Die hatte ich schon vor längerer Zeit einmal gekocht; das Rezept entdeckte ich damals auf foolforfood.de und fand sie sehr ansprechend. Die Zutaten sind recht überschaulich und zum Teil schon im „normalen“ Vorrat enthalten; nur die Pinienkerne musste ich gegen Mandeln ersetzen und anstelle der Créme fraîche habe ich einfach mehr Sahne genommen, natürlich laktosefrei. Das Besondere an der Sauce ist, dass die Paprikaschoten im Ofen geröstete werden und dadurch ein besonderes Aroma bekommen. Zusammen mit den Mandeln und der Sahne ist diese Sauce wirklich sehr schmackhaft und passt hervorragend zu länglichen Nudeln, also Spaghetti oder Tagliatelle.

Rezept

Paprikasauce aus gerösteten Paprika

Zutaten (für 2- 3 Personen)

  • 3 rote Paprikaschoten
  • 3 EL geröstete Pinienkerne (–> ich musste auf gehackte Mandeln zurückgreifen, die ich dann geröstet habe)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 EL Créme fraîche und 4 EL (laktosefreie) Sahne oder 5 EL (laktosefreie) Sahne
  • frischer Parmesan, gerieben und frische, gehackte Petersilie (–> habe ich weggelassen…) nach Bedarf
  • Spaghetti oder Bandnudeln für 2 oder 3 Personen

Zubereitung

  • Die Paprika waschen, abtupfen und im 220°C heißen Ofen rösten, bis die Haut braun wird und Blasen wirft.

  • Die Schoten in einen Gefrierbeutel geben und ca. 15 Minuten drin lassen, um die Schale besser lösen zu können. Die Haut dann abziehen und die Paprikaschoten entkernen.
  • Paprika mit den Pinienkernen/ Mandeln fein pürieren.

  • Schalotte und Knoblauch fein hacken und im Olivenöl leicht anschwitzen. Paprikapüree hinzugeben und kurz verrühren.

  • Die Sahne (und Créme fraîche) dazugeben, gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Die Nudeln bissfest kochen und in der Sauce schwenken, bzw. mit ihr servieren. Wer mag, streut noch frischen Parmesan und Petersilie darüber.

Meine Quelle war, wie gesagt, ein Blogeintrag auf foolforfood.de. Danke für dieses sehr schmackhafte Rezept!

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