Kuchen, Vegan

Veganer Schokoladenkuchen

Keine Sorge, ich bin nicht urplötzlich zum Veganer geworden- und ja, es wird weiterhin viel Butter, Sahne und natürlich auch Fleisch hier auf meinem Blog zu bewundern geben. Aber da es auch viele Leutchen gibt, die entweder sehr unfreiwillig auf tierische Produkte verzichten müssen oder natürlich auch einige, die sich bewusst dafür entscheiden (was ich definitiv gut und bewundernswert finde, aber wohl in nächster Zeit nicht für mich in Betracht ziehe), ist es wohl auch in deren Sinne, ab und zu ein Rezept zu finden, was sie nachkochen können. Und da wären wir schon beim Schokoladenkuchen- ganz ohne Butter, ohne Eier und trotzdem wunderbar lecker.
Da dieser Kuchen eben ohne Eier auskommen muss, ist er etwas anders, was die Konsistenz betrifft. Er ist wirklich schön manschig, also etwas klebrig, aber im positiven Sinne und zerfällt bei grober Behandlung. Das spricht aber nicht gegen ihn, denn man kann ihn ja auch zart behandeln. Ausserdem ist er wunderbar schokoladig und nicht zu süß und meiner Ansicht nach einen Versuch wert. Und wie schnell er gemacht ist…Ihr seht und lest nur gute Worte, also waget Euch nun diesen veganen, schmackhaften Versuch!

Rezept

Veganer Schokoladenkuchen

Zutaten (für eine Springform mit 20 cm Durchmesser)

100 g Mehl
¾ TL Natron
4 EL Kakaopulver
130 g Zucker
170 ml Wasser
4 EL Pflanzenöl (für einen raffinierten Geschmack: Kürbiskernöl)
1 EL Weißweinessig

Für die Glasur:

2 EL Pflanzenöl
2 EL Kakaopulver
2 EL kochendes Wasser
120 g Puderzucker, gesiebt

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Springform (20 cm Durchmesser für einen hohen, 26 cm für einen flachen Kuchen) einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  • Mehl, Natron und Kakaopulver in eine Schüssel sieben. Den Zucker untermischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Wasser, Öl und Essig hineingießen und mit den Trockenzutaten zu einem glatten Teig rühren.
  • Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen, bis der Kuchen aufgegangen ist und ein in die Mitte gestochener Holzspieß trocken und sauber bleibt. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  • Für die Schokoladencreme Öl, Kakao und Wasser in eine hitzebeständige Schüssel geben und im Wasserbad über leicht köchelndem Wasser glatt rühren. Den Zucker unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Dann weitere 2 Minuten rühren, bis eine dicke, glänzende Creme entstanden ist. Falls nötig, noch etwas mehr Wasser einarbeiten.
  • Den Kuchen mit der Creme überziehen und vor dem Servieren einige Minuten fest werden lassen.

Das Rezept habe ich aus Susannah Blakes „500 Partycakes“, erschienen im Bassermann Verlag.

6 Comments

  1. Du schreibst über den Kuchen als wäre es ein normaler Kuchen. Ein ganz normaler Kuchen. Ich hab ihn dann nachgebacken, mal so nebenbei. Und schon beim ersten Bissen wusste ich: Davon wird kein Krümelchen übrig bleiben! Das ist sowas von der unglaublich beste Schokoladenkuchen der Welt! Ich hab ihn eckig, also eher als Brownies gebacken, aber auch mal rund, und besonders toll war er auch als Grundlage für eine kleine Schokotorte. Ich bin hin und weg!

  2. maike

    Wow, Gini, du bist ja wahrlich begeistert von diesem veganen Küchlein! Das freut mich aber! Sehr schön, dass er es sogar zum Titel „bester Schokokuchen“ gebracht hat. : ) Vielleicht backe ich ihn noch mal, in nächster Zeit, um einfach wieder zu wissen, wie er schmeckt.
    Liebste Grüße und einen zauberhaften Sonntag, Maike

  3. monica

    Einfach fantastisch!

  4. maike

    Das freut mich aber, liebe Monica. Ich hab ihn letztens auch wieder für eine Freundin gebacken und sie mochte ihn, laut eigener Aussage, auch serr serr gern. : ) Machs dir warm und lecker. Liebste Grüße, Maike

  5. Hallo
    Ich habe deinen Kuchen heute als Muffins gebacken. Habe noch 2TL Johannisbrotkernmehl als Ei Ersatz hinein gegeben, dadurch wird der Kuchen kompakter und bröselt nicht. Sie wurden sehr lecker, danke für das Rezept.
    Grüße aus dem Kochgarten
    Stefanie

  6. maike

    Liebe Stefanie,
    das freut zu hören, dass es gemundet hat. Das mit den Johannisbrotkernmehl klingt auch vernünftig und wird beim nächsten Mal gleich ausprobiert. : )

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