Kleingebäck

Cakepops

Ein weiteres Rezept zum heutigen Tage, weil ich doch so gern auf 10 Einträge im Oktober kommen wollte. Und was passt am 31.10. besser, als ein richtig, ähm, gruseliges Rezept? Diese niedlichen Cakepops, also Kuchenhäppchen auf Stiel, auf denen sich entzückende Kriechtiere tummeln, jagen zwar wohl niemandem einen Schauer über den Rücken, sind aber dennoch für das heutige Gruselfest geeignet. Zudem lassen sie sich aus wenigen Zutaten zubereiten und wenn man heute ein wenig Zeit hat, kann man als Notlösung für die hungrigen Geister und Hexlein diese reizenden Küchlein zusammenbasteln. Denn sie sind lecker, schnell verputzt und wahrhaft wandelbar!

Rezept

Cakepops

Zutaten (für etwa 32 Stück)

  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 2TL Backpulver
  • 200 g Kuvertüre (entweder weiße oder Vollmilch)
  • 200 g weiße und 200 g dunkle Kuvertüre zum Überziehen
  • Dekokram, am besten ganz viel Glitzer
  • ausserdem: 32 Holzspieße, ca 15 cm lang (z.B. Schaschlikspießchen, zur Not auch halbiert)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze, also 160°C Umluft) vorheizen. Eine 26er Springform gut fetten.
  2. Für den Teig die weiche Butter mit Zucker und Salz sehr schön schaumig schlagen, dann die Eier nach und nach hinzufügen.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und zur Buttermischung sieben, zärtlich unterheben. Den Teig in die Form einfüllen und ca. 30 Minuten backen. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.
  4. Den Kuchen in eine große Schüssel geben und sehr fein zerkrümeln. 200 g Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und dann zu den Krümeln geben, gut vermengen, bis eine formbare Masse entstanden ist. Daraus 32 Kugeln formen und (z.B. auf zwei Schneidebrettchen) ca. 15 Minuten in den Gefrierschrank tun.
  5. Die weiße Schokolade schmelzen- am besten temperieren, aber wie gesagt, das übe ich auch noch- und 16 Holzspießchen bereitlegen. Die Hälfte der Kuchenbällchen aus dem Froster nehmen, einen Holzspieß ca. 1/2 cm tief in die Kuvertüre tauchen, in einen Kuchenklops stecken und ebenjenen anschließend in die Kuvertüre tauchen und damit überziehen. Kurz abtropfen lassen und in ein Glas stellen. Wenn das Glas zu tief für die Spieße ist, einfach ein wenig Alufolie zerknüllen und reintun; die Spieße dann in die Folie stecken.
  6. Mit den restlichen 15 Bällchen ebenso verfahren; ich habe immer 5 Cakepops in ein Glas gesteckt. Sie sollten sich nicht berühren, damit sie glatt trocknen. Die restliche Schokolade nicht wegnaschen, sondern ggf. für die Deko zurückhalten.
  7. Nun die dunkle Kuvertüre schmelzen (also temperieren) und die restlichen Cakepops wie beschrieben darin tunken. Trocknen lassen. Wer Streudeko nutzt, und keine Schokolade, muss natürlich noch vor dem Trocknen diese aufstreuen, damit sie gut haftet.
  8. Für meine Dekoration habe ich einfach die übrig gebliebene Schokolade in Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle gefüllt und entweder wilde Kringel und Kreise gesponnen- um eine Art Spinnennetz zu erhalten- oder aus der dunklen Schokolade Spinnen geformt. Dafür ganz einfach einen dicken Punkt auf jeden Cakepop setzen, kurz trocknen lassen und dann, mit nahezu ruhiger Hand 6 bis 8 Beinchen anfügen. Das ist gar nicht so schwer und irgendwie interessiert es auch keinen, ob die Beine nun zitterfrei sind.
  9. Wer mag, kann die Küchlein dann einzeln in Folie einwickeln, so eignen sie sich prima als Geschenk.

Das Kuchenrezept ist mal wieder von Peggy Porschen.

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