Kleingebäck

Donuts

Ich mag Donuts wirklich gerne, besonders die, die mit Vanillecreme gefüllt sind. Deshalb habe ich mir schon häufig vorgenommen, welche zu backen, in der Hoffnung, dass sie den Originalen nahekommen. Aber dann… dann wurde alles doch irgendwie anders und statt der weichen, lecker gefüllten Donuts kamen eher Pfannkuchen mit Loch heraus, ohne Füllung, weil ich nicht genau wusste, wie ich es anstellen sollte. Na ja, ich mag ja auch Pfannkuchen/ Berliner und in viel Zucker gewälzt sind sie defintiv eine feine Sache zum Kaffee oder zum Picknick. Trotzdem, das nächste Mal verzichte ich auf den Frittiermarathon und werde sie stattdessen im Ofen backen. Und später noch füllen. : )

Rezept

(Frittierte) Donuts

Zutaten (für etwa 15 Ringe und 15 Bällchen)

  • 175 ml Vollmilch, eventuell laktosefrei
  • 10 g Trockenhefe
  • 450 g Mehl (Typ 550)
  • ½ TL Salz
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei und 1 Eigelb, verquirlt
  • 75 g weiche Butter, eventuell laktosefrei
  • außerdem: Mehl zum Arbeiten, Zucker zum Wälzen
  • 1 Liter Sonnenblumenkernöl

Zubereitung

1. Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. An einem warmen Ort etwa 5 Minuten gehen lassen, bis sich Schaum an der Oberfläche bildet.
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2. Das Mehl mit dem Salz und Zucker in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Dann die Hefemilch, Ei, Eigelb und Butter in die Mulde geben. Mit den Knethaken eines Rührgeräts zu einem einheitlichen, leicht klebrigen Teig verkneten.

3. Die Arbeitsfläche leicht mehlen, dann den Teig 1 Minute gut durchkneten und zu einer Kugel formen. In eine Schüssel legen und mit geölter Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

4. Den Teig nochmals auf einer bemehlten Fläche durchkneten, dann dicker als 1 cm ausrollen und Kreise ausstechen (6-8cm Durchmesser). Aus der Mitte kleinere Kreise (3 cm) ausstechen; diese Kugeln auch aufbewahren.

5. Die Ringe und kleinen Kugeln auf bemehlten Blechen verteilen, mit geölter Frischhaltefolie abdecken und wieder an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

6. Einen großen Teller mit 2 Lagen Küchenpapier auslegen; etwa 200 g Zucker in einen tiefen Teller geben und das Öl in einen großen Topf gießen. Das Öl auf 180°C erhitzen – unbedingt mit einem Thermometer überprüfen! Wenn das Öl diese Temperatur erreicht hat, den Herd etwas runterstellen, damit es nicht überhitzt. Die Donuts und Kügelchen nacheinander bei 180°C frittieren, 1-2 Minuten von jeder Seite, bis sie schön gebräunt sind.

7. Mit einem Schöpflöffel die Donuts aus dem Öl holen, auf dem Küchenpapier abtropfen lassen und nach Belieben im Zucker wälzen oder mit etwas geschmolzener Schokolade bestreichen und mit Zuckerstreuseln verzieren.

8. Bevor die nächste Ladung Rohlinge frittiert wird, das Öl wieder auf 180°C erhitzen. Mit den restlichen Donuts und Kugeln wie oben beschrieben verfahren.

Tipps zum Frittieren:

Die Temperatur des Öls sollte wirklich mit einem Küchenthermometer überprüft werden, damit das Öl nicht überhitzt und kein schädliches Acrolein freigesetzt werden kann. Zu kalt darf das Öl aber auch nicht sein, damit die Donuts nicht zu viel Fett aufnehmen.
Falls doch mal die missliche Lage eintritt und das Öl zu brennen beginnt – als Erstes die Ruhe bewahren, einen Deckel auf den Topf tun und natürlich von der Herdplatte ziehen, eventuell auf den Balkon ö.ä. stellen. Auf gar keinen Fall mit Wasser löschen!

Da das nun geklärt wäre, hier noch die reizende Quelle:

„Geschenke zum Reinbeißen“, geschrieben von Annie Rigg, erschienen im Februar 2011 im Christian Verlag.

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