Getränke und Flüssiges, Herzhaftes, vegetarisch

Down Under im kochtopf: Mag (’n Cheese) Pies and Citrus Squash

Sunrise

 

8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)

Huch, na nun aber schnell, hab ich doch nur noch wenige Stunden bis zum Abgabetermin, um noch bei Zorras Blogevent zum mehr als wunderbaren Thema Down Under mitzumachen. Ach ja, dieses Australien… Manchmal kann ich es nicht wirklich fassen, dass ich dort bereits in der Sonne verbrannte hockte, mit zwei der absoluten Lieblingsmenschen nach Opalen buddelte, Kängus beim friedlichen Grasen beobachtete, die verrückte Leere genoss und TimTam um TimTam in mich hineinknusperte. Mann mann mann, eine wirklich unglaublich wundervolle Zeit.

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Deswegen fiel es mir natürlich besonders leicht und doch sehr schwer, ein Rezept für Zorras Blogevent rauszusuchen. Denn gegessen haben wir in den vier Wochen natürlich so einiges, aber nach genauerem Durchklappern des Hirngepäcks und Durchblättern der unleserlichen Notizen kam mir so langsam in den Sinn, dass es sich dabei vor allem um Haferflocken, Bier, Würste, Nudeln, TimTams und noch mehr Haferflocken gehandelt haben muss. Irgs!
Weder besonders aufregend oder so superdruper australisch, bis aufs Bier vielleicht. Und die Kekse. Nu ja. Jedenfalls fielen auch die Pavlova, deren Heimat ja dort unten irgendwo liegen soll, Anzac-Kekse, Chicken Parmigiana und Caramel Slices (hab ich dort gegessen) flach, weil es die schon auf Blogi zu bestaunen gibt.

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Aber dann, aber dann.. kamen mir wieder ein köstliches Getränk und ein Pie in den Kopf; Lemon Squash habe ich in Aussiland öfters getrunken, in Quoooorn zum Beispiel und in den Blue Mountains. Das ist eine Limo aus Zitronen, buja, aufregend. Nee, nicht wirklich, aber dort schmeckt sie besonders gut, wie ich finde. Und der Meatpie, der mir wieder ins Hirn ploppte, war meine Abschiedsnahrung am Airport in Sydney. So. Konzept stand also, bloß will ja keiner Fleisch essen, also, ich jedenfalls nich so dringend.  Also habe ich ein bisschen kombiniert und meinen australischen Lieblingsvogel, den Mag Pie, der so schön gurgelnd singt, als Inspiration benützt und so ist dieser Mag (’n Cheese) Pie enstanden. Vogelfrei, haha, mit Nudeln und Käse gefüllt. Also eher Mac ’n Cheese. Und mit diesen vielen Bezügen zu Australien hoffe ich doch sehr, dass ich die Teilnahmebedingungen erfülle, auch wenn es kein Klassiker ist, im eigentlich Sinne oder australische Zutaten drin vorkommen oder oder oder. Die beiden Rezepte, oder die Gerichte, die dahinter stehen, und der Vogel ganz besonders, erinnern mich sehr an das wundervolle, grandiose Land, das sich Australien nennt.

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Wer Lust darauf hat, in zwei Dritteln meiner Australienreise ein bisschen nachzulesen, der darf gerne hier und hier klicken.

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So, genug der Worte, lassen wir die Rezepte und- zum güldenen Abschluss und weil ich es gerade so mag, Videos hier einzubauen- den Magpie sprechen. Habt einen wundervollen Abend, ihr lieben Menschen da draußen! : )

Ach, und Dank an Zorra für die Organisation, es hat mir (mal wieder) sehr viel Spassss gemacht!

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Citrus Squash

Zutaten (für so 4- 6 Gläser)

  • 50 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • Saft von 2 Zitronen
  • Saft von 1 Limette
  • Saft von 1/2 Grapefruit
  • Mineralwasser zum Auffüllen
  • evtl. Eis und frische Minze

Zubereitung

  1. Zucker und Wasser in einem Topf zu einer Art Sirup aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  2. Sirup mit den Säften in einer Karaffe/großen Kanne vermixen, mit Wasser nach Geschmack auffüllen.
  3. Eventuell mit frischer Minze und gecrushtem Eis „servieren“.

Ich mag diese Limonade sehr gern, aber öchter Lemonsquash isses leider nicht. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht etwas weniger Zitrone und dafür mehr Grapefruit nehmen.

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Mag’n Cheese Pie

Zutaten (für 6 Pies in Muffingröße)

  • 180 g Mehl
  • 2 g Salz
  • 125 g Butter
  • 120- 150 ml kaltes Wasser
  • 70 g kurze Nudeln
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • etwas Öl
  • etwas Milch
  • 120 g cremiger Camembert
  • 150 g kräftiger Käse (z.B. der Bergkäse von Rewe Bio)
  • 150 g Gouda
  • Salz, Pfeffer
  • Butter für die Form

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, das Salz und die (kalte) Butter zu einer bröseligen Masse vermengen, dann nach und nach kaltes Wasser zugeben, bis ein glatter, nicht zu klebriger Teig entstanden ist. Eventuell mehr Mehl hinzufügen. In Folie einschlagen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Während der Teig ruht, die Nudeln gar kochen. Außerdem die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, 2/3 davon in etwas Öl anbraten und mit einem Schluck Milch ablöschen. Den Camembert würfeln und zu den Frühlingszwiebeln geben, schmelzen lassen. Eventuell mehr Milch zugeben, nicht verbrennen lassen. Dann die anderen beiden Käsesorten ebenfalls würfeln und zugeben, rühren, bis sie geschmolzen sind. (Eventuell mehr Milch benützen.) Mit Salz, Pfeffer und was euch noch so einfällt, würzen. Die restlichen Frühlingszwiebeln unterrühren. Die gekochten (und abgegossenen) Nudeln unterheben.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und 6 größere (ca. 10 cm) und 6 kleinere (ca. 5cm) Kreise ausstechen. 6 Mulden einer Muffinform buttern, dann die Teigkreise hineinlegen und andrücken. Es darf gern ein Rand stehen bleiben, so kann die Füllung nicht auslaufen.
  4. Die Füllung in die Teigmulden geben; vermutlich bleibt ein Füllrest, aber den kann man ja anders verwerten (essen zum Beispiel, ganz einfach so). Höhö. Den Teigrand ein bisschen über die Füllung legen und dann einen kleinen Teigkreis darauf tun und den Pie schließen. Ein bisschen andrücken. Die Pies ca. 20- 30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und noch heiß wegfuttern. Fernweh haben, Fotos gucken. Flug buchen.

2 Comments

  1. Der Gesang des Vogels ist ja wirklich aussergewöhnlich. Kein Wunder widmest du ihm deine Pies. Das hat er verdient. Danke fürs Mitmachen und Mitnehmen nach Australien!

  2. maike

    Liebe Zorra, ja, ein wirklich ungewöhnliches und unglaublich schönes Gegurgel, das die Magpies da von sich geben. Ich danke dir für die Organisation des Events, es war schön, mal wieder in den Erinnerungen zu kramen. : )

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