Kekse

Schicke Schweinsohren und ein Song

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Heute gibbets mal keine Veggieküche, ich hab genug von dem Kram. Immer dieses Gemüse, widerlich! Und an tierischen Eiweißen fehlt es auch, das merkt man doch! Nee, heute habe ich knusprige Schweineohren für euch, in heißem Fett ausgebacken, richtig schön nach Tier schmeckend, mhm. … Hö. Hö. Nicht lustig, ne? Ist aber natürlich dennoch nur ein Witz, denn auch wenn ich ab und an, sehr selten, aus dem Vegetarierkram einen Seltener-als-Gelegenheits-Allesfresser mache, dann ganz sicher nicht mit Ohren von Tieren, igitt. Mal ehrlich. (Oder schmeckt das etwa?…) Deswegen verstecken sich hinter diesen Schweinsöhrchen natürlich die kleinen süßen Leckereien mit ganz viel Zucker und Blätterteig. Knusprig und buttrig, schnell gemacht und noch schneller gegessen, ganz einfach fein. Jeanny hats vorgemacht und deswegen ziehen wir, mal wieder, nach. Diese Frau, die schafft mich noch, bei all den dollen und tollen Rezepten. Hach… : )

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Zusätzlich zu den Knusperohren habe ich aber noch was dabei, so als Sonderspäschial. Ein Lied, ein ganz ganz tolles gar, wie ich finde. Necessary Evil genannt und von den Dresden Dolls performed. Selten nur mag ich Mucke so gern, wie das Lied hier; das Hören gleicht, für mich, irgendwie ein bisschen ner Achterbahnfahrt oder so. Kribbeln im Magen und dann ein fettes Grinsen aufm Gesicht. Keine Ahnung, wieso es so ist, aber das macht es mit mir. Voll gut, eh! : ) Und man höre sich mal das Klaviersolo an! Will ich auch bitte können. Uuuund Amanda Palmer gibt mal endlich eine Stimmlage vor, die auch Menschen wie ich bedienen könnten. Also, wenn sie denn wirklich wollten und so. Ich will gar nicht weiter faseln, sondern einfach weiter hören. Und hopsen und durch die Wohnung klopsen (hahahaha). So ein dolles Gute-Laune-Lied, ich komm gar nicht klar!

(Wer das Lied hören möchte, sollte diverse Suchmaschinen bedienen und nach Necessary Evil von den Dresden Dolls suchen.)

Machts euch hübsch, mit Schweinohren im Mund und den Dresdner Püppchen im Radio!

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Schweineöhrchen

Zutaten (für etwa 30 Stück)

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (keine Tiefkühlkost!)
  • etwa 1 EL Butter, geschmolzen
  • etwa 6 EL Zucker

Zubereitung

  1. Den Blätterteig ca. 20 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und etwas ruhen lassen, damit der Teig nicht reißt. Nach dieser Ruhepause entrollen und mit der Butter bepinseln, dann mit dem Zucker gleichmäßig bestreuen. Eventuell den Zucker mit einem Löffel leicht andrücken.
  2. Nun den Teig rollen. Dafür die langen Seiten zur Mitte hin aufrollen, bis sie sich dort treffen. Das heißt, man rollt am besten erst die eine Seite ungefähr bis sie mittig liegt, dreht dann den Teig und macht das gleiche mit der anderen Seite. So entsteht dann die typische Ohrenform. Den Teig fest in Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Nun die Teigrolle mit einem scharfen Messer in maximal 1 cm breite Stücke schneiden, sie dürfen gern schmaler sein. Die Öhrchen mit reichlich Abstand auf die Bleche legen und für 10-15 Minuten im heißen Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nicht zu laut schnurpsen, beim Wegknuspern.

Wie gesagt, das Rezept habe ich mal wieder von der bezaubernden Jeanny von ZuckerZimtundLiebe. Merci!

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