Challenge

Foodchallenge im Mai: Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisu

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Oh, wie fein sie doch ist, die Erdbeerzeit. Ich glaube, ich finde kaum eine Saison schöner, denn nichts geht über knallig rote, lecker süße Beerchen. Ich würde am liebsten jeden Tag eine ganze Schale niederknuspern, püriert mit etwas Milch, grob geschnitten im Müsli, oder eben verpackt in einer köstlichen Nachspeise. Welches Thema sollte demnach für unsere diesmonatige Challenge besser passen, als das der Erdbeere? Keine Ideen? Eben, wir auch nicht. ; ) (Und wer jetzt argumentieren will, dass ja, so ganz genau betrachtet, schon Juni ist, dem sei sofort eine gigantomane Beere in den Mund gestopft, um ihn zum Schweigen zu bringen. Echt jetzt! … Hihi.)

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Jedenfalls haben sich Maria, Karin, Jasmin und ich mal wieder was Neckisches zu unserem Challengethema einfallen lassen und guckt doch einfach selbst, was die anderen so fabriziert haben:

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Bei Maria gab’s eine köstlich anmutende Erdbeer-Galette mit Vanille, Karin kann es kaum abwarten, bis die richtige Eissaison startet und kredenzt uns folglich ein Erdbeer-Sahne-Eis und bei Jasmin kommt die spannende Kombination aus Beere und Brezel in einem Schichtdessert daher. Wieso, weshalb, warum, und wie diese drei feinen Sachen so schmecken, erfahrt ihr bei den Damen höchst persönlich. : )

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Nun aber zu meiner kleinen Ferkelei- ihr seht und lest, es gibt Tiramisu. Ganz dolle virgin natürlich, da Zwergilon seinen ersten Schnappus frühestens zur Jugendweihe bekommt, wenn denn überhaupt. Stattdessen werden die Löffelbiskuits in Milch getränkt und mit einer nicht ganz sooooo schweren Quarkmasse im Wechsel mit Erdbeersauce und Beerenscheibchen geschichtet. Ach, und ein büsschen Holunderblütensirup ist natürlich auch mit dran, damit es den Namen rechtfertigt. ; ) Zugegebenermaßen hätte mein Tiramisu noch einen Schwapp mehr Sirup vertragen können, aber das dann eben beim nächsten Versuch. Oder so. Na denn spanne ich euch mal nicht weiter auf die Folter- hier isses, das Rezept zum Erdbeer-Holliblüten-Tiramisu. Happy Frühling noch, ihr Lieben! : )

Ach ja, auf dem kurzen Weg von unserer Wohnung zum Ort des Verspeisens (der knapp 5 Minuten dauert) wurde uns am Donnerstag (=Feiertag) drei Mal aufs Tiramisu gestarrt und etwas wie „Oh, das sieht ja fein aus!“ gesagt. Also, optisch macht es offensichtlich so einiges her. ; )

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Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisu

Zutaten (für ein etwa 30 cm langes Tiramisu)

500 g reife Erdbeeren
2+2 EL Zucker
2 EL Holunderblütensirup
200 g Quark
100 g Frischkäse
Holunderblütensirup und Puderzucker nach Geschmack
200 g Sahne
knapp 2 Packungen Löffelbiskuits (bei mir waren es etwa 40 Stück)
Milch zum Tränken, nach Bedarf

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Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen, putzen und 2/3 davon in dünne Scheiben schneiden, das andere Drittel grob stückeln und in einen großen Messbecher geben. Sowohl Scheibchen als auch Stücke mit 2 EL Zucker vermengen, die Scheiben abdecken und ein bisschen ziehen lassen. Die Stücke mit 2 EL Holunderblütensirup pürieren, beiseite stellen.
  2. Für die Quarkmasse den Quark mit dem Frischkäse kurz mit dem Handrührer vermengen, dann nach Geschmack mit Holunderblütensirup und Puderzucker süßen. Gerne etwas übertreiben, da ja noch die Sahne hinzukommt. Die Sahne steif schlagen und unter das Quarkgemisch heben, alles eventuell mit etwas mehr Sirup süßen.
  3. Eine dekorative Platte mit ca. 30 cm Länge bereithalten. Die Löffelbiskuits nacheinander von beiden Seiten in der Milch tränken und hübsch nebeneinander auf die Platte legen, bis diese voll ist. Bei mir hat eine Etage je 13 Stück gefasst. Nun 1/3 der Quarkmasse darauf verteilen und glatt streichen, dann 1/3 der Erdbeersauce aufträufeln und mit 1/3 der Erdbeerscheiben belegen. Eventuell noch eine dünne Schicht Quarkcreme als „Kleber“ darauf verteilen.
  4. Nun wieder ca. 13 Biskuits tränken, auf die Erdbeeren legen, mit 1/3 Creme bestreichen und mit Sauce und Beerenscheiben belegen. So weiter verfahren, bis drei Etagen erreicht sind und so gut wie alles aufgebraucht ist. Gern können die Erdbeerscheiben, die ganz oben liegen, ordentlichst arrangiert werden, das sieht einfach äußerst hübsch aus. Das Tiramisu gut abgedeckt am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Am nächsten Tag dann im watteweichen Genuss versinken.

Sollten ein paar Erdbeerscheiben oder auch etwas Sauce übrig bleiben, kann man die formidabelst zu etwas Joghurt reichen, das schmeckt auch ganz großartig. : )

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2 Comments

  1. Ich habe etwas von „Holunderblüten“ gelesen und schon muss ich mal auf einen oder mehrere Klicks vorbeischauen!
    Die Tiramisú sieht wahnsinnig toll aus. Ich bin eigentlich kein eingefleischter Tiramisú-Fan, aber aber bei einer Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisú würde ich sofort schwach werden! Yummi!

    Liebe Grüße
    Sugarbaby

  2. maike

    Liebes Sugarbaby ; ) , oh ja, Hollerblüten liebe ich auch sehr! Das Tiramisu kann ich dir auch empfehlen, denn es ist nicht annähernd so mächtig, wie die Originalversion. Uuuund es passt mehr als perfekt zum Frühling. Also, ran an den Holler und die Erdbeeren! : )

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