Weihnachten

Geschenke in allerletzter Sekunde

Mann o mann, heut ist also schon der 23.12. und die Frage steht- wer hat noch nicht alle Geschenke für seine Lieben beisammen? Nun, ich bin sehr vorbildlich und natürlich schon seit Wochen am Suchen, Kaufen und Basteln, aber für diejenigen unter Euch, die es einfach noch nicht geschafft haben, kommen hier drei schnelle, leichte und natürlich leckere Rezepte für ansehnliche Mitbringsel. Lemoncurd, Toffee und Walnusspralinen darf ich Euch nun präsentieren.

Nur schnell zu den einzelnen Produkten: Das Lemoncurd ist eine Art Marmelade, nur viel gehaltvoller und eben mit Zitrone. Gekocht wird es aus Zucker, frischem Zitronensaft, Eiern und Butter und ist wegen der frischen Zutaten nicht allzu lange haltbar. Aber das macht nichts, denn es ist eh zu lecker, um nur herumzustehen. Das Toffee besteht aus schlanken 4 Zutaten und ist in wenigen Minuten zubereitet und verschenkbar. Die Pralinen sind auch nicht kompliziert und sehen doch sehr niedlich aus. Irgendwie wie kleine Grillhähnchen, oder? ; ) Nun denn los, ihr späten Schenker, ran an die Bleche und retten, was zu retten ist.

Rezept

Lemoncurd

Zutaten (für 2 kleine Gläser)

  • 3 Zitronen
  • 3 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 80gr Butter
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung

  • Die Schale der Zitronen abreiben und den Saft herauspressen. Die Eier miteinander verquirlen.
  • Den Zitronensaft mit dem Zucker und einem Esslöffel Stärke aufkochen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und zum Zitronensaft geben, auflösen.
  • Nun die Mischung abkühlen lassen. Wenn es nicht mehr heiß ist, die Eier einrühren. Rühren, bis die Masse dicker wird. Nicht mehr kochen, sondern nur köcheln lassen, sonst flockt es. Wenn es doch flockt, die Masse durch ein feines Sieb geben. Das Lemoncurd in ein ansehnliches Glas füllen.
  • Hält sich ungefähr 1 Woche im Kühlschrank. Passt gut auf Croissants oder als Füllung für kleine Kuchen.

Das Rezept habe ich von Aurélie. Merci beaucoup. : )

Rezept

Toffee

Zutaten (für etwa 20 kleine, recht dünne Toffeestückchen)

  • 210 g Zucker
  • 75 ml (laktosefreie) Milch
  • 40 g Butter
  • etwa 10 Tropfen Vanillearoma

Zubereitung

  • Den Zucker und die Milch in einen Topf geben, mit einem Holzlöffel (!) verrühren und erhitzen. Dabei nur selten umrühren. Wenn es kocht, nicht mehr rühren!
  • So lange kochen, bis der sogenannte weiße Ballgrad erreicht ist (ca. 5 Minuten). Heißt: Der Zucker hat eine Temperatur von 114°C. Zum Test kann man auch etwas der Masse in kaltes Wasser geben. Wenn es sich zu einem Ball formen lässt, ist es genau richtig.
  • Die Masse dann von der Herdplatte ziehen und die Butter in einem Stück hineingeben. Nicht umrühren! Den Sirup so lange abkühlen lassen, bis der Topf von außen angefasst werden kann.
  • Nun das Vanillearoma hinzugeben. Die Masse mit dem Holzlöffel nun luftig aufschlagen. Durch die Bewegung kommt Luft in die Masse und sie wird hell und fluffig.
  • Die Masse auf einem Stück Backpapier glatt streichen und zu einem Rechteck formen. Richtig auskühlen lassen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden, hübsch in Cellophanfolie einwickeln und verschenken.

Das Rezept kommt von Chefkoch.de und ich bedanke mich sehr dafür. Danke. : )

Rezept

Walnusspralinen

Zutaten (für 20 Stück)

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • evtl. grüne Lebensmittelfarbe
  • 40 intakte Walnusshälften
  • etwa 100 g dunkle Kuvertüre
  • etwas Puderzucker

Zubereitung

  • Die Marzipanrohmasse kneten, eventuell etwas Puderzucker dazugeben, um sie geschmeidiger zu machen. Wer mag, färbt sie auch noch grün. (Wenn man flüssige Farbe benutzt, muss man meistens etwas mehr Puderzucker benutzen, damit die Masse nicht so klebt.)
  • Das Marzipan mit den Händen zu 20 kleinen Kugeln formen (etwa 1 cm Durchmesser). Je zwei Walnusshälften nehmen und eine Marzipankugel zwischen sie „schichten“, als ordentlich festdrücken, damit es auch hält. Mit den anderen Kugeln und Nusshälften ebenfalls so verfahren.
  • Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, die Walnussgebilde darin zur Hälfte eintauchen und auf einem Stück Backpapier trocknen lassen.
  • Eine hübsche Verpackung wäre zum Beispiel ein Beutel aus Organzastoff oder ähnlichem.

Das Rezept hat mir eine Freundin „verraten“. Merci. : )

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