Dessert

Haselnuss-Baiser-Tarte mit Schokoladenmousse

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Oh Mann, jetzt wird’s kompliziert. Also, es verhält sich ja so- diese Tarte hat mich förmlich angegriffen, als ich sie mir im Donna Hay Magazine vom letzten Jahr (die digitale Version, wer nämlich hat, der kann, har har!) angesehen hab, mit ihrer äußerst schmackhaften Optik. Cremig und knusprig und irgendwie verboten sah sie aus und ich konnte sie nicht mehr gedanklich loslassen, sondern musstemusstemusste sie nachbasteln. Nur ist es so (und jetzt kommen wir zum komplizierten Teil), dass sie bei Mrs Hay zwar fantastisch aussah, bei mir dann allerdings, sowohl von außen als auch von innen, eigentlich „nur“ an ein gigantisches Macaron auf Haselnussbasis mit luftiger Ganache erinnerte.

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Neee, also, schlecht war das jetzt nicht, aber ich hatte mir doch, ehrlich gesagt, mehr versprochen. Etwas exklusiveres, weil mir Macarons schon nicht mehr exklusiv genug sind. ; ) Hehe. Jedenfalls- zwar konnte man es sehr gut essen, aber der Knaller oder Knüller oder Hit war es jetzt nicht. Da gibt es andere Kandidaten (wie die Butter-Walnuss-Torte), die mich da deutlich mehr aus den Latschen gekippt haben und immer wieder gern gebacken werden.

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Und auch wenn ich lieber Rezepte weitergebe, von denen ich zu 100 Prozent überzeugt bin- manchmal klappt das eben nicht, pardon, und immerhin sind es hier … mhm, sagen wir mal… 85 Prozent. Immerhin. Und vielleicht schmeckt sie euch ja noch besser oder die Tatsache, dass sie glutenfrei ist, haut euch vom Hocker oder ist genau das, wonach euch heute war. Wer weiß das schon… ; )

Ich wünsche euch in jedem Fall ein wunderbares Wochenende, das ich im Sand an der Ostsee verbringe. Macht’s euch mehr als hübsch, ihr Lieben! : )

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Haselnuss-Baiser-Tarte mit Schokoladenmousse

nach einem Rezept von Donna Hay

Zutaten (für eine ca. 20 cm große Tarte; bei mir hat die Hälfte für zwei kleine Tartelettes gereicht)

  • 2 TL Instantespresso
  • 1/2 TL kochendes Wasser
  • 1 EL Stärke
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 4 Eiweiß
  • 200 g Puderzucker, gesiebt
  • 125 ml plus 375 ml Sahne
  • 200 g weiße Schokolade, gehackt
  • 200 g dunkle Schokolade, gehackt
  • 4 Eigelb
  • 2 Eiweiß

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 120°C vorheizen. Für die Böden auf zwei Backpapiere ca. 20 cm große Kreise zeichnen, umdrehen, und auf Bleche legen.
  2. Den Instantsespresso im kochenden Wässerchen auflösen, kurz abkühlen lassen. Stärke mit den Haselnüssen mischen, beiseite stellen. Die 4 Eiweiß in einer großen Schüssel steif schlagen, dann den Puderzucker dazugeben und schlagen, bis die Masse dick und glänzend ist. Haselnussmix und abgekühlten Kaffee unterrühren, zärtlich.
  3. Die Masse auf die zwei Bleche aufteilen und glatt streichen, sodass die Böden ungefähr rund werden. Im Ofen ca. 50- 60 Minuten backen, bis die Böden knusprig sind. Im Ofen, mit geöffneter Tür, ca. 1 Stunde abkühlen lassen.
  4. Für die Mousse die 125 ml Sahne mit beiden Schokoladensorten in einem Topf zärtlich erhitzen und komplett schmelzen. Ein bisschen abkühlen lassen und die Eigelbe einrühren. Eiweiß und die 375 ml Sahne steif schlagen, dann zuerst das Eiweiß unter die Schokomasse und dann die Sahne darunter heben. Die Mousse ungefähr 15 Minuten gut abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  5. Die Böden nun ganz vorsichtig vom Papier lösen, einen auf einen schicken Teller setzen. Einen Tortenring in passender Größe drum herum stellen (habe ich mir gespart…), dann die Mousse auf dem Boden verstreichen und den anderen Boden als Deckel auflegen. (Eventuell den Tortenring erst nach dem Auflegen des Deckels anbringen…) Die Torte gut eingepackt ca. 4 Stunden kühlen, dann nach Belieben mit Puderzucker (serr serr süß!) oder Kakao bestäubt servieren.

Das Rezept habe ich aus dem Donna Hay Magazine vom Juni/Juli 2013. Ups, doch aus diesem Jahr. ; )

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