Herzhaftes, Vegan, vegetarisch

Weltbeste Sojasteaks für den Grill

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Na, habt ihr den Feiertag gut überstanden oder hingt ihr auch an ner Bundesstraße rum, die Hand zum Peacezeichen geformt und die Augen derbe verleiert, während ihr euch gerade so noch aufrecht halten konntet? Ha, keine Sorge, so ist es mir sicher nicht ergangen, aber man sieht schon beeindruckende Gestalten durch die Gegend wanken, am so genannten Herrentag, jaja. :-D Ich fand es ja durchaus sehr amüsant, aber was eigentlich noch viel besser war, als unbekannten Leuten beim Torkeln zuzusehen, war dann doch das Rumgehänge am See mit Grilli, besten Menschlein und Seifenblasen- was willste mehr?!

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Ganz klar, was Leckeres zu essen und ich möchte sagen, davon hatten wir ne ganze Menge. Es gab allerlei vegetarisches Gedöns für die heiße Glut, feinste Salate, etwas Brot und Aufstrich; alles ohne totes Tier, so mögen wir das. Obwohl nämlich die wenigsten unserer Freunde (ebenso der Liebste und ich) Alltimevegetarier sind, findet man bei solchen Veranstaltungen doch wenig bis kein Fleisch auf den Tellern, was mir doch serr serr gutt gefällt. Und damit man nebst Gemüsespießchen und Käse noch mehr Auswahl auf dem Grill hat, hab ich die wohl leckersten Sojasteaks kredenzt, die man sich nur wünschen kann.

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(Und jetzt der passionierte Fleischesser so: „Wieso isst’n du verarbeitetes Sojagedöns, wenn du doch viel natürlicheres Fleisch essen könntest? Schmeckt doch viel geiler!“ Und ich dann so: „Is schon so n bisschen Geschmackssache, wa? Aber ich versteh den Einwand natürlich, hast ja schon recht, zu viel Soja fetzt natürlich auch nicht. Aber weißte was- ab und an ein Stück glückliches Tier find ich ziemlich okee. Soll halt was Besonderes bleiben. So isses aber auch mit Tofu und Konsorten- die Menge macht’s. Und ein Sojasteak ab und an hat (hoffentlich) noch keinem geschadet.“ Und der Fleischesser dann so: „Aber das kann doch gar nicht schmecken?!“ Und ich: „Na und ob!“)

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Tatsächlich, Sojasteaks können eine Wucht sein und diese hier sind es ganz sicher. Etwas Geköchel in Gemüsebrühe und eine reläxte Nacht in würziger Marinade später, ist das Grillglück schon perfekt. Man sollte sie nicht zu dunkel grillön, das schmeckt dann doch nicht mehr so bombe, aber zart geröstet sind sie einfach perfekt. Und weil ihr jetzt sicher einfach das Rezept haben wollt, halt ich mal ganz schnell die Klappe und tippe es einfach brav herunter. ; )
Aber eins noch- genießt den Tag und startet bestens in die neue Woche. Ahoi, ihr Lieben! : )

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Marinierte Sojasteaks

Zutaten (für 9 Steaks)

9 Soja-Bigsteaks (z.B. von Vantastic Foods)
Wasser zum Kochen
2 TL Gemüsebrühe
1,5 l neutrales Öl
2 Tuben Tomatenmark
8 Knoblauchzehen, fein gehackt
Rauchsalz, Pfeffer
Ahornsirup
eventuell einige Kräuter nach Belieben

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Zubereitung

  1. Die Sojasteaks in einen großen Topf legen, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Gemüsebrühe einrühren, die Hitze reduzieren und einen schweren Topf auf die Steaks legen, damit keines nach oben schwimmt und alle gleichmäßig gegart werden. Etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, dann in ein Sieb abgießen und etwas abtropfen lassen. Die Steaks nun mit den Händen (Vorsicht, heiß!) gut audrücken, so verringert sich der Sojageschmack.
  2. Für die Marinade das Öl in dem großen Topf mit dem Tomatenmark verrühren, es macht nichts, wenn noch grobe Stücke Tomatenmark herumschwimmen. Die Knoblauchwürfel hinzufügen und nun alles sehr kräftig mit Rauchsalz und Pfeffer würzen, dann mit Ahornsirup (oder Zucker) abschmecken. Wer mag, fügt noch einige gehackte Kräuter hinzu. Achtung, das Öl nimmt den Geschmack nicht sofort gut an, also am Besten das Tomatenmark kosten, ob noch Salz fehlt. Die Sojasteaks in die Marinade geben, gut damit einreiben und darin im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag die Steaks aus der Marinade holen, abtropfen lassen und auf dem heißen Grill garen, bis sie leicht gebräunt sind. Als Burgerbelag oder auch zu einem simplen Stück Brot schmecken sie einfach prima!

Quelle: inspiriert durch veganwave.de – merci!

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