Herzhaftes, vegetarisch

Indische Linsensuppe

Gleich zu Anfang- ich halte mich nicht unbedingt gern an Rezepte. Jedenfalls nicht beim Kochen, denn ich finde- abschmecken muss man eh selbst und manchmal gefallen mir einige Zutaten nicht so gut, dafür andere aber besser und am Ende kommt dann etwas ganz anderes raus. Wie zum Beispiel bei dieser „Milden Indischen Linsensuppe“. Meine hätte vielleicht eher „Linsen- Kokos- Curry“ heißen sollen, denn es war keine Suppe- eher ein dicker Brei- und es war viel Kokosmilch und sehr viel Curry dran. Ansonsten habe ich auch einiges weggelassen, aber generell die Zubereitung befolgt. Mein Resultat mochte ich sehr sehr gern. Für die Süße habe ich noch eine halbe Banane mit reingeschnibbelt, was sicherlich nicht jedermanns Sache ist, aber irgedwie rein musste. Die Linsen- unbedingt rote benutzen- finde ich passend zu sehr vielen Gerichten und auch hier waren sie schön zart im Geschmack und rundeten das alles ab. Ich habe sie übrigens erst am Ende hineingegeben und nicht, wie in der Zubereitung beschrieben, schon mit den Kartoffeln mitgekocht. Damit wollte ich verhindern, dass sie zu sehr zerkochen. Hat natürlich relativ gut geklappt. Die Suppe war dann fertig, als die Linsen es auch waren.
Das Rezept, was gleich hier folgt, klingt an sich auch sehr gut; auch den Schafskäse als Zugabe finde ich interessant. Zu meiner Kokosmilchpampe hat er allerdings nicht gepasst, deshalb habe ich ihn weggelassen. Trotzdem denke ich, dass die Suppe nach Rezept auch ihren Charme hat- wer es ausprobiert, der darf sich gerne mit einem Kommentar verewigen und uns armen Ahnungslosen eine kleine Einschätzung zum Rezept geben. Freuen würde ich mich darüber auf jeden Fall. : )

Rezept

Milde Indische Linsensuppe

Zutaten (für 4 Personen)

  • 200 g Kartoffeln
  • 200 g rote Linsen
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe (Instantpulver)
  • 1 Knochblauchzehe
  • 1/2 TL Kurkuma oder Curry
  • 1 Msp. gemahlener Kreuzkümmel
  • 3 EL Zitronensaft
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150 g Schafskäse
  • 2 EL Öl
  • 1 Bund Schnittlauch

Ich habe weggelassen: Mandeln, Schafskäse und Schnittlauch (mit Öl). Die Mandeln waren nicht im Vorratskistchen enthalten und der Rest hat nicht gepasst.
Ich habe ergänzt: 1 große Dose Kokosmilch, geschätzte 5 EL (mildes) Currypulver (aber bitte schön vorsichtig und nach und nach zugeben; eben nach Geschmack), eine halbe Banane.

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Zusammen mit den Linsen in der Brühe ca. 15 Minuten weich kochen. (–> Ich habe die Linsen erst nach Zugabe der Kokosmilch, also ziemlich am Ende, hinein gegeben.)
  • Knoblauch schälen und fein hacken, mit Kurkuma oder Curry und Kreuzkümmel zur Suppe geben.
  • Zitronensaft und Mandeln unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. (–>Spätestens jetzt empfehle ich die Zugabe der Kokosmilch; gern auch schon direkt, wenn die Kartoffeln einigermaßen weich sind.)
  • Schafskäse würfeln und pfeffern. Öl erhitzen und die Würfel darin anbraten, bis sie knusprig sind. (Ich habe dann das ganze Currypulver und die Banane in die Suppe geschüttet und geworfen und dann die gewaschenen Linsen dazu gegeben.)
  • Schnittlauch waschen und trockentupfen, in Röllchen schneiden und zusammen mit den Käsewürfeln auf der Suppe anrichten. (–> Die Suppe so lange köcheln lassen, bis die Linsen gar sind und sie so schmeckt, wie man es gerne hätte. ; ). )

Dieses Rezept entstammt mal wieder dem Studentenkochbuch „Satt durch alle Semester“, verfasst von Prof. Dr. Thomas Hoeren und Christiane Leesker, erschienen im Hölker Verlag. Wie ich dem Buch entnehme stammt genau dieses Rezept von Christiane Weismüller. Vielen Dank dafür. ; )

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