Kleingebäck

Mini- Schokokuchen (mit flüssigem Kern)

Mein Gott, ich war so unfleißig die letzte Zeit… Faul will und kann ich es nicht nennen, denn ich hatte diverse andere Dinge zu erledigen, zum Beispiel Prüfungen zu schreiben, Vorträge zu halten und ganz nebenbei musste ich auch noch meine Schwester in den Flieger setzen, damit sie für zwei lange Jahre in irgendwelchen Regionen rumkriechen und -kochen kann, von denen manche nur träumen :‘ ( . Deshalb also diese doch recht lange Pause, ab jetzt aber wieder etwas regelmäßiger. Die Zeit des Nichtschreibens hat im Übrigen nichts mit einer Zeit des Nichtbackens zu tun. Gebacken habe ich nämlich quite a lot in dieser Zeit, gekocht eher weniger, denn es ist ja jetzt doch so warm. Deshalb werde ich nun laaaangsam die bildlich dokumentierten Werke hier einfließen lassen, das meiste ist sehr sehr süß und vielleicht eher für die lauen Abenstunden oder als Begleiter sommerlicher Gewitter bestimmt. : )

So, nun zu den Mini- Schokokuchen. Das Rezept wurde wirklich durch „mit flüssigem Kern“ ergänzt, allerdings hatte ich das Pech, dass meine Küchlein schon sehr sehr durch waren und keine leckere Schokocreme rauslief. Lecker waren die kleinen trotzdem; sehr schokoladig, süß; die Konsistenz war auch sehr angenehm, irgendwie ein wenig ‚elastisch‘, sehr weich und locker. Trotzdem- ein flüssiger Kern wäre wirklich ein Highlight gewesen, aber manchmal kann man eben nicht alles haben. Und manchmal muss man auch einen zweiten Versuch tätigen. Das wird bei mir aber noch etwas dauern, denn es gibt ja sooo viele Rezepte, die gebacken werden wollen. Im Rezept ist auch noch die Anleitung zu einer Kirschsahne gegeben, allerdings finde ich das ein wenig zu schwer für diese Jahreszeit, deshalb lasse ich das weg. Wer es dennoch hören will- nur zu, schreibt mir und ich schreib euch. : )

Rezept

Mini- Schokokuchen

Zutaten (für 6 Stück)

  • 160 g Zartbitterschokolade
  • 80 g Butter + etwas mehr für die Form
  • 1 kräftige Prise Salz
  • 4 frische Eier (Größe M)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Mehl

Anleitung

  • Die Schokolade in Stücke brechen, Butter würfeln und beides in einen kleinen Topf geben. Bei geringer Hitze vorsichtig schmelzen, Salz unterrühren.
  • Den Backofen auf 220°C vorheizen (Umluft: 200°C). Eine Muffinform mit 6 Formen gut mit Butter einfetten. (Es können natürlich auch Formen mit 12 Mulden genommen werden; da trotzdem nur 6 einfetten. War das jetzt überflüssig? ; ). )
  • Die Eier mit Zucker und Vanillezucker gut schaumig schlagen. Die Schokobutter nach und nach unterschlagen, zum Schluß das Mehl sieben und kurz, aber gründlich unterheben.
  • Den Teig in die Vertiefungen der Form füllen und in den Ofen (Mitte) schieben. Schokokuchen etwa 12 Minuten backen. Kurz stehen lassen. (Um einen flüssigen Kern zu erhalten, würde ich die Küchlein das nächste Mal lieber nur 10 Minuten backen.)
  • Schokokuchen mit der Messerspitze vom Rand der Form lösen, herausheben und auf Teller setzen. Lauwarm servieren und genießen.

Das Rezept ist aus „French Basics“, erschienen im GU Verlag und geschrieben von Cornelia Schinharl und Sebastian Dickhaut. Enthält noch viele andere französische Leckereien.

3 Comments

  1. besserwisser

    man kann auch einfach noch einen schoko-klops in die mitte tun und dann mitbacken, so hat das zumindest unser einer in der stelze immer gemacht… sollte natuerlich warm genug seviert werden, und nicht lauwarm. was ist lauwarm ueberhaupt fuer eine temperatur? zu lahm zum heiss servieren und zu doof zum kaltstellen.

    liebe dir trotzdem sehr :)

  2. maike

    Ich weiß, Schokoklops ist auf jeden Fall das nächste Mal mit drin. Aber man versucht doch ab und an, die Rezepte nachzuempfinden, um die Autoren bewerten zu können. Sicherlich ist es auch eine Frage der äußeren Umstände, ob ein Schokoküchlein einen flüssigen Kern hat, oder nicht. Hätte ich einen anderen Herd benutzt, hätte es vielleicht auch geklappt. Wer weiß… Lauwarm stand auch im Rezept, das ich feinst abgetippt habe. Beschwerden bitte an die Autoren ; )

  3. Dali

    Also ich fand das Rezept supi :)
    Ich bin so jemand der meist nach einfachen Rezepten sucht wofür man nicht viel braucht. Ich habs meinen Feunden serviert und alle wahren zufrieden.

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