Eis

Parfait Grundrezept

Auch wenn der Sommer zur Zeit eine kleine Hitzepause einlegt, ist ein cremiges Eis doch immer angebracht. Hat man jedoch keine Lust bis zur nächsten Eisdiele zu laufen oder ist man nicht gewillt, sich eine Pizza aufzuzwängen, nur um den Mindestbestellwert zu erreichen und so ein Fertigeis geliefert zu bekommen- dann kann man sich sein Eis immernoch selber machen. Einige Leser mögen jetzt die Stirn in Falten legen angesichts ihres eismaschinenlosen Daseins und sich wünschen, alle diese Geräte mögen zerplatzen…nun, auch für diese Leute gibt es mindestens eine Möglichkeit zu leckerem, cremigem und ganz ohne Eismaschine hergestelltem Genuss zu kommen- nämlich das Parfait. Es gibt viele Möglichkeiten ein Parfait zu aromatisieren, zum Beispiel mit Fruchpürees oder geriebenen Nüssen. Ich habe in meine Grundmischung leider recht harten Mandelkrokant geworfen und ausserdem ein wenig Schokoladensauce eingerührt. Auch wenn es nicht zu dem gewünschten optischen Ergebnis führte, war das sahnige Eis dadurch etwas interessanter. Die Konsistenz vom Eis an sich war auch schön cremig, nur hat mein Krokant etwas gestört. Das nächste mal hacke ich ihn noch brutaler. : )

Rezept

Parfait Grundrezept

Zutaten

  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • Prise Salz
  • 150 g Feinkristallzucker
  • 4 cl Wasser
  • 1 El Vanillezucker
  • 400 ml Schlagsahne

Zubereitung

  • Kristallzucker und Wasser so lange kochen, bis die Mischung leicht tropft („zum Faden kochen“). Eigelb und Eier mit Salz und Vanillezucker aufschlagen.
  • Zum Faden gekochten Zucker rasch in die Eismischung einlaufen lassen und weiterrühren, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.
  • Halbsteif geschlagene Sahne unterziehen. Je nach Wunsch mit entsprechendem Fruchtpüree (150 g) oder flüssiger Kuvertüre (150 g) oder geriebenen Nüssen aromatisieren.
  • In eine gefrierfeste (eventuell mit Folie ausgekleidete) Form geben und mindestens 4 Stunden tiefkühlen. Vor dem Servieren die Form (oder die Förmchen) kurz in heißes Wasser halten und auf (einen) Teller stürzen.

Dieses Rezept habe ich aus „Süsses aus dem Sacher“, Pichler Verlag. Herausgegeben von Christoph Wagner und dem Hotel Sacher.

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