Kuchen

Osterrestekuchen

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Jap, Osterkram. Noch immer. Geht euch das auch so? Dass ihr immer ganz viele Süßigkeiten geschenkt bekommt oder, noch schlimmer, selber kauft, und dann darauf sitzen bleibt? So was kommt bei uns gerne mal vor und auch wenn ich natürlich ab und an heimlich zur gigantomanen Zuckerschüssel schlurfe und mir was mopse, so wäre ich eigentlich recht erleichtert, wäre diese garstige Versuchung einfach nicht da. Und da hab ich mir gedacht, dass ich einfach viele der übrigen Osternäschereien mit einem Mal in einem Kuchen versenke, ihn zum allwöchentlichen Mädschntreff mitbringe und mich so der Verlockung entledige. Hat geklappt, würde ich meinen, und ein Schokoweihnachtsmann konnte ich somit auch noch vernichten.

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Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass der Kuchen, den ich da zusammengebastelt habe, zwar geschmacklich prima war, aber so dermaßen gestopft hat, dass man nicht mal ein Stück mit Genuss geschafft hat. Das lag aber sicherlich daran, dass ich übrige Waffeleier in die Sahne gepackt habe und das, in Kombination mit den massigen Haselnussböden, war dann ein bisschen too much. Deswegen möchte ich euch an dieser Stelle raten, lieber keine Waffelrester in die Sahne zu werfen, sondern lieber gehackte Schokoladenriegel oder Krokantbonbons. Dann schafft man sicher auch ganz leicht das ein oder andere Stück vom Kuchen. ; )

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Im Übrigen ist das Rezept natürlich nicht nur gut, um sich von Osterüberbleibseln zu befreien, sondern auch, um jegliche süße Rester aufzubrauchen. Habt ihr für eine Feierlichkeit zu viele Minischokoriegel übrig? Imm rein damit! Hat Ommi es mal wieder gut gemeint und euch dreizehn Packungen Yogurette gekauft? Herrlich, damit schmeckt es sicherlich auch ganz wunderbar! Und wem der Haselnussboden nicht zusagt, der kann auch jedes andere Kuchenrezept nehmen und herrliche Süßigkeitensahne dazwischen schichten. Hauptsache, weg mit dem Zeug! Und wenn ihr auf tierische Produkte verzichten wollt, nehmt ihr einfach eine pflanzliche Sahne und vegane Schokorester und los geht’s. Gut, wa? ; )

Habt einen wunderbaren Frühlingstag mit Sonne, Wiese und Blütenduft!

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Osterrestekuchen

Zutaten (für eine 18er Springform)

  • 250 g Mehl
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Milch (oder Pflanzendrink)
  • 120 ml Rapsöl
  • 400 ml Sahne (oder Pflanzensahne)
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • etwas Zucker
  • österliche (vegane) Süßigkeiten wie Schokoladeneier, Blätterkrokantbonbons, Eierlikörpralinen, Schokohasen… (ersatzweise einfach schokoladige Süßigkeiten, die weg sollen)

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Für den Kuchen das Mehl mit Haselnüssen, Zucker, Backpulver und Salz vermischen. Milch mit Rapsöl verquirlen und zum Mehlgemisch geben, dann alles zu einem glatten Teig verrühren. In eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform füllen und im Ofen etwa 40 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder heraus kommt. Den Kuchen komplett abkühlen lassen und zweimal durchschneiden.
  2. Die Sahne mit Sahnesteif und etwas Zucker steif schlagen, dann kühl stellen. Die Süßigkeiten fein hacken und nach Geschmack unter die Sahne heben. Schokoladenhasen im Wasserbad schmelzen und dann abkühlen lassen. Werden flüssig gefüllte Pralinen benutzt, ist es ratsam, die zerkleinerten Süßigkeiten direkt auf die Haselnussböden zu legen und nicht unter die Sahne zu heben.
  3. Für die Zusammensetzung einen Boden auf einen großen Teller legen, etwa ein Drittel der Sahne darauf streichen und den zweiten Boden auflegen. Wieder Sahne darauf schichten und den letzten Boden auflegen, mit Sahne abschließen. Die Torte mit gehackten Süßigkeiten und geschmolzener Schokolade dekorieren und bis zum Servieren kalt stellen.

Das Rezept für den Boden habe ich abgewandelt nach Jérôme Eckmeiers und Daniela Lais‘ Vegan backen, erschienen im Dorling Kindersley Verlag.

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