Kleingebäck

Schokoladen-Karamell-Cupcakes

Heute mal wieder was für die Zuckerschnuten unter uns, die es gerne heftig mögen, wenn es um den Verzehr klebrigen Kleingebäcks geht. Viele Kalorien tummeln sich nämlich in diesen bereits leicht schuldbewusst dreinblickenden Cupcakes, was den Geschmack mehr als bereichert, einen allerdings das Gewissen wie einen Sack gigantischer Backsteine hinter sich her ziehen lässt. Jaaa, diese Küchlein könnten glatt eine ordentliche, sättigende Mahlzeit ersetzen. (Grob geschätzt.) Und, ja, man kann förmlich spüren, wie sie sich beim bloßen Betrachten gezielt anschleichen, um sich dann irgendwo, für viiiiel zu lange Zeit, abzusetzen. Und auch ja, eigentlich wäre es an der Zeit, in Form zu kommen, für den nahenden Frühling.

Aber, ach, was soll’s, das Leben ist zu kurz, um sich die wirklich schönen Dinge zu verweigern, also versenken wir doch einfach die Zähne in der daumenhohen Haube aus Butter und Karamell, lassen wir uns von der Schokoladigkeit des saftigen Kuchens berauschen und vom flüssigen Karamellkern verführen. Jedenfalls, lasst uns sündigen, zur späten Stunde und ganz heimlich oder auch ganz öffentlich, mit dem befreundeten Hinz und Kunz, ganz wie ihr mögt. Diese Cupcakes sind es wert, gebacken und genossen zu werden, geteilt und verschenkt. (Teilen spart übrigens auch ganz schön viele Kalorien, ne, also probiert das doch mal aus.) Lasst sie euch schmecken, diese kleinen Sünden, und startet gut in die Woche.

Schokoladen-Karamell-Cupcakes

Das Rezept habe ich seeehr stark an Stephs Schoko-Karamell-Torte mit Fleur de Sel angelehnt; ach, seien wir mal ganz ehrlich, es komplett dafür benutzt. Einzig habe ich die Dulce de Leche gegen eine selbstgemachte Karamellsauce ersetzt (dafür ca. 50 g Zucker gülden karamellisieren und mit Sahne (so ca. 100ml??) ablöschen; köcheln lassen, bis die Sauce glatt ist; abkühlen lassen) und nur die Hälfte des Frostings genommen. Das hat auch üppig für 10 Cupcakes gereicht.

Der Teig hat sogar für 12 Stück ausgereicht; ich habe dann noch kleine Löcher in die Kuchen gebohrt und diese mit Karamellsauce gefüllt, dann ein bisschen Teig darauf gegeben, um die Löcher zu stopfen. Dann das Frosting drauf (bei dem es gaaaanz wichtig ist, dass Butter und Eimasse die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt der Spaß… –> das kann man durch sanftes Erhitzen der Buttercreme über dem Wasserbad wieder retten, wenn man nebenbei ordentlich weiterschlägt und nicht zu lange erhitzt…) und schon haben wir diese unglaublich saftigen, schokoladigen und vor Karamell-Buttercreme strotzenden Cupcakes. Sooo lecker! Danke Steph, für dieses phänomenale Rezept.

Hier nochmal der Link: Schoko-Karamell-Torte vom Kleinen Kuriositätenladen

Euch eine gute Nacht; ich geh noch ein wenig mit den Törtchen kuscheln… : )

4 Comments

  1. Hm, die sehen wirklich köstlich aus… magst du mir verraten mit was für einem Objektiv du deine wunderschönen Bildchen knipst?

    Liebe Grüße Trina ♥

  2. maike

    Liebe Trina, naaa guuuut… ; ) Klar verrat ich dir das, mit Vergnügen gar. Ich habe ein Nikkor 35mm 1:1,8 G für meine Nikon D5100. Das ist eine Festbrennweite (ach nee…) und an meiner DX-Kamera quasi ein Normalobjektiv. Ich hoffe, das stimmt so. Kann man sich gerade so leisten und es lohnt sich soooo sehr! Ich liebe es bereits jetzt heiß und innig und kann ein Objektiv mit Festbrennweite nur empfehlen.
    Liebste Grüße, Maike : )

  3. pu

    Die kleinen Leckerbissen sehen nicht nur gut aus, sie schmecken auch vorzüglich! Ein Balsam für die Seele!:)

  4. maike

    <3 Seele balsamiert, Backziel erreicht! <3

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