Kekse, Kleingebäck

Waffelkekse: Kürbis-Amarettini, Apfel- Zimt und Schoko-Birne

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Mensch, man kann doch soooo tolle Sachen mit den unnützendsten Gerätschaften machen, die man so zu Hause hat. Ein staubziehendes, aber ansonsten recht sinnloses, weil nie benutztes, Waffeleisen zum Beispiel kann noch viiiel mehr als nur Herzchen aus Teig zu braten, jaha. Kekse backen nämlich, wie ich letztens bei Juli von foodsandeverything gesehen hab und spontan und quasi sofort nachbrutzeln musste. Und ich sags mal so- das rockt und rollt und ist ganz doll kuhl! Denn im Vergleich zu den Waffeln, die ich sonst im Eisen gebacken hab und die des Öfteren herumwabbelten, sind die Kekse schön kross, sehen hübsch aus und schmecken auch noch feinst.

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Als Rezeptbasis habe ich ein ganz simples 1-2-3- Verhältnis von Zucker, Butter und Mehl genommen, ein bisschen Salz und Milch dazugegeben und dann Geschmack nach Belieben druntergematscht. Ihr seht schon, das Rezept ist eifrei und wahlweise geht’s auch vegan, das hat sich gestern einfach angeboten, da keine Eier mehr da waren. Besonders fein fand ich übrigens die Schoko-Birnen-Kekse; die mit Kürbis hätten nämlich mehr nach Kürbis schmecken können, die mit Apfel hingegen mehr nach Zimt. Dafür sind die Apfel- und Birnenstückchen im Eisen karamellisiert, was auch sehr nett war… Mhm. Aber ihr könnt ja an den Teig werfen, was euch so schmeckt, sind ja schließlich eure Kekse, und nich meine. ; )

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Ach ja, unschwer zu erkennen ist wohl auch, dass sich der Fotograf- um das mal ganz bescheiden zu betonen: ich ; ) – nicht zwischen dem hellen und frischen Frühstückslook und dem dunklen, gemütlichen Herbststil entscheiden konnte. Deswegen gibt’s für euch heut beide Varianten.
Welche gefällt euch denn besser- gut gelaunt hell oder mystisch dunkel?
(Ich glaub, ich bin eher so der moody Typ und stehe auf die dunklen Töne.)

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Sooooo, genug gelabert (und holprig noch dazu, manchmal frage ich mich wirklich…), nu geht’s ans Rezept.

Macht’s euch maximal schööööön, ihr Lieben, und genießt den Herbst!

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Waffelkekse in drei Varianten

Zutaten (für ca. 24 Kekse)

Teig

  • 40 g weißer Zucker
  • 35 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Butter, weich (oder: gekühlt, plus ca. 1 EL kochendes Wasser)
    oder, statt der Butter (für eine vegane Version) Magarine
  • 225 g Mehl
  • ca. 5 EL Milch (Ersatz: Pflanzenmilch)

Für die Kürbis-Amarettini-Kekse (ca. 8 Stück)

  • 50 g Hokkaidokürbis, gekocht
  • 10 Amarettinis

Für die Apfel- Zimt- Kekse (ca. 8 Stück)

  • 1/2 kleiner Apfel, gewürfelt, gern eine säuerliche Sorte
  • Zimt nach Geschmack (viiiiel!)

Für die Schoko-Birnen-Kekse (ca. 8 Stück)

  • 1/2 reife Birne, gewürfelt
  • 1 EL Kakao
  • 1 EL Milch (oder Pflanzenmilch)

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Zubereitung

  1. Für den Teig die Zuckersorten mit dem Salz und der Butter cremig schlagen. An dieser Stelle mal der ultimative, simple Trick: Wenn man harte Butter hat, kann man die kurz „anschlagen“, dann etwas kochendes Wasser hinzufügen und in kürzester Zeit ist die Butter cremig und der Zucker aufgelöst. Mach ich jetz immer so. Süperb! (Nicht zu viel Wasser nehmen, nur n büsschen!)
  2. Milch und Mehl hinzufügen und rühren, bis ein fester, einheitlicher Teig entstanden ist. Diesen dann in 3 große Gefäße aufteilen; wenn man nur eine Sorte will, spart man sich das natürlich und verdreifacht die Zutatenmengen. Nun die gewünschten Zutaten untermengen.
  3. Für die Kürbiskekse einfach den gekochten Kürbis fein zerdrücken und die Amarettinis zerbröseln. Unter den Teig rühren.
  4. Für die Apfelkekse die Apfelstückchen und den Zimt unter den Teig kneten.
  5. Für die Birnenkekse die Birnenstückchen, sowie Kakao und Milch unter den Teig mengen.
  6. Das Waffeleisen auf mittelheiß vorheizen (bei mir wars Stufe 4 von 6). Jeden Kekseteigteil in ca. 8 Kugeln formen. Wenn das Eisen heiß ist, eine Kuller in die Mitte legen, zuklappen und ca. 2 Minuten backen, reinlunsen, wenn der Keks schön gebräunt ist, vorsichtig herausnehmen und auf einem Teller abkühlen und festwerden lassen. Alle weiteren Kugeln ebenso zu Keksen backen.
  7. Und ja, das mit dem Backen dauert ein büsschen. Aber hinterher hat man kleine, waffelige und vor allem leckere Kekse, die wirklich fein kross sind. Me like. : )

Oh, das war heute mal ne schwere Geburt und ganz sicher keine meiner Sternstunden. Mehr zu Waffelkeksen gibt’s dann bei foodsandeverything und ich bedanke mich und knickse ganz höflich für Julis bombastische Idee, das Waffeleisen umzunutzen! Merci! : )

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6 Comments

  1. ich mag es mystisch dunkel – aber nur bei fotos, wettertechnisch eher nicht so ;-) schöne pics!

  2. Oh das schaut ja wunderbar aus!! Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht entscheiden, ob mir hell oder dunkel besser gefällt. Beides ist so schön anzuschauen.

    Liebste Grüße
    Christina

  3. maike

    ooooch, claudia, ab und an is doch auch beim wetter ein mystischer touch genau richtig. ; ) aber zur zeit lob ich mir auch den güldenen herbst, so isses ja nich. : )

  4. maike

    Liebe Christina, bisher haben eigentlich alle für mystisch dunkel gestimmt, wir brauchen eine Stimme für hell und frisch! ; ) Nee, Späßchen, ich freu mich sehr, dass dir die Bilder gefallen, das bringt das Herzchen zum Hüpfen, so was zu lesen. Hach… : )

  5. Die Fotos sind alle der Hammer und ich könnte mich ebenfalls nicht entscheiden. Mir hätte keines gefehlt, wenn du nur den einen oder anderen Stil gepostet hättest. Sie sind einfach für sich total klasse. Da kommt man ins Schwelgen. Sehr sehr schön und lecker ausssehend. Da hast du dich mal wieder selbst übertroffen.

    LG,

    Nini

  6. maike

    Nini… du schaffst mich… Danke!!! Ich krieg die Krise, so viel Lob und positives Feedback, ich häng jetz n ganzes Stück über dem Boden… : ) Wahnsinn!

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